Zum Hauptinhalt springen

«Staat und Wirtschaft müssen sich neu aufstellen»

Es braucht einen Neustart, um dem steten Wandel zu begegnen, sagt Starjournalist Nicholas Lemann. Seine Rede im Zürcher Schiffbau im Video.

lea/ep
Sprach über den nachlassenden Einfluss von fixen Institutionen und die zunehmende Bedeutung der stetigen Veränderung: Der New Yorker Nicholas Lemann im Schiffbau in Zürich. (Video: Lea Blum)

Am Dienstag trat Nicholas Lemann am Meeting des «Tages-Anzeigers» im Schiffbau auf. Eingeladen hatte ihn Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident der Tamedia. Lemann ist einer der renommiertesten Autoren der USA und Professor an der Columbia University in New York. In Zürich führte er seine These aus: Die bekannten Institutionen des Staates und der Wirtschaft können die grossen Umbrüche und Krisen der Welt nicht mehr allein bewältigen. Es brauche neue Lösungen, so Lemann. Sehen Sie seine Rede und die anschliessende Diskussion mit TA-Chefredaktor Arthur Rutishauser im Video.

Der «Mann der Veränderung» war von 2003 bis 2013 Dekan der Journalism School an der Columbia University. Zuvor arbeitete Lemann während Jahrzehnten als Reporter und Redaktor, und er schreibt heute noch regelmässig für «The New Yorker», die «Washington Post» und «The Atlantic Monthly». Zudem hat er zahlreiche Bücher verfasst, unter anderem über die Meritokratie, über die Folgen der Einwanderung in den USA und über den amerikanischen Bürgerkrieg.

Aktuell beschäftigt sich Nicholas Lemann mit der Frage, wie sich die Strukturen von Wirtschaft und Gesellschaft seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts verändern. Darüber spricht er im Schiffbau in Fortsetzung seiner an der Stanford University gehaltenen «Tanner Lectures».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch