Zum Hauptinhalt springen

Stadt dreht Saunas den Geldhahn zu

Der Sparkurs der Stadt Winterthur hat Auswirkungen auf die Wellnessanlagen.

Die vier städtischen Saunaanlagen werden weiterbetrieben, Sanierungen berappt die Stadt nicht mehr: Eine Sauna.
Die vier städtischen Saunaanlagen werden weiterbetrieben, Sanierungen berappt die Stadt nicht mehr: Eine Sauna.

Die finanziell gebeutelte Stadt Winterthur spart, wo sie nur kann. So hat der Stadtrat beschlossen, ab sofort nichts mehr in die städtischen Saunaanlagen zu investieren, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Die vier städtischen Saunaanlagen in den Quartierbädern Töss, Wülflingen und Wolfensberg sowie im Hallenbad Geiselweid werden zwar weiterhin betrieben. Sanierungsarbeiten oder Renovationen müssen die Schwimmbadgenossenschaften aber ab sofort selber finanzieren.

Betrieb von Sauna nicht primäre Aufgabe

Ein Studie habe klar aufgezeigt, dass die vier Saunas nicht kostendeckend zu betreiben seien, schreibt die Stadt. Wirtschaftlich sinnvoll wäre einzig eine zentral gelegene, grosszügige Wellnessanlage.

Den Entscheid zum Investitionsstopp begründet der Stadtrat mit der angespannten Finanzlage. Der Betrieb von Saunaanlagen gehöre zudem nicht zu den primären Aufgaben der öffentlichen Hand, hält er in der Stellungnahme zu einer im November 2013 eingereichten Petition zu Erhalt und Revision der Sauna Wülflingen fest.

Investitionsbedarf von bis zu 2 Millionen Franken

Die Sauna Wülflingen für bis zu 40 Personen ist sanierungsbedürftig. Investiert werden müssten laut Stadtrat ein bis zwei Millionen Franken. Es liege nun an der Schwimmbadgenossenschaft Wülflingen, ob sie aus eigenen Mitteln den Weiterbetrieb der Sauna ermöglichen könne.

In der Sauna im Freibad Töss für zehn bis zwölf Personen hat die Schwimmbadgenossenschft 2013 aus eigenen Mitteln rund 230'000 Franken investiert. Damit sei ein Weiterbetrieb in den kommenden Jahren gesichert, heisst es in der Mitteilung. Auch die Sauna im Schwimmbad Wolfensberg für sechs Personen könne voraussichtlich durch die Schwimmbadgenossenschaft finanziert werden.

Noch einige Jahre betrieben werden könne die Sauna im Hallenbad Geiselweid. Im Falle einer anstehenden Investition werde sie jedoch geschlossen - es sei denn, ein privater Betreiber würde diese übernehmen. Die Sauna Geiselweid war bei den Sanierungsarbeiten des Hallenbades im Jahre 2012 nicht einbezogen worden.

SDA/pia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch