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Stadt stellt Prostituierten WC-Häuschen zur Verfügung

Kothaufen und Uringestank gehören für die Anwohner am Sihlquai zu den unangenehmsten Nebenerscheinungen der Strassenprostitution. Jetzt ergreift die Stadt eine Sofortmassnahme.

Stadt ergreift Sofortmassnahme: Die Prostituierten sollen ihr Geschäft nicht mehr hinter den Büschen verrichten.
Stadt ergreift Sofortmassnahme: Die Prostituierten sollen ihr Geschäft nicht mehr hinter den Büschen verrichten.
Nicola Pitaro

Die Anwohner am Sihlquai fordern ein Verbot des Strassenstrichs – zu einschneidend sind die Folgen der Prostitution rund um ihre Häuser. In Hinterhöfen und auf Kinderspielplätzen bedienen sie ihre Freier – und verrichten dort ihr Geschäft. Zurück bleiben Kothaufen und beissende Gerüche. Zugespitzt hat sich das Problem vor wenigen Wochen, als sich die Prostitution auch auf den benachbarten Stadtkreise ausdehnte. Auch dort nutzten die Prostituierten private Gärten als öffentliche Toiletten.

Toilettenwagen mit Licht und fliessend Wasser

Diesem Problem will die Stadt jetzt mit einer kurzfristigen Massnahme Abhilfe schaffen. Noch diese Woche stellt sie am Sihlquai zwei Toi-Toi-Häuschen auf, wie Radio 24 heute Mittwoch berichtet. Eines wird unter dem Lettenviadukt aufgestellt, ein zweites unter der Eisenbahnbrücke. Nächste Woche werden sie durch zwei Toilettenwagen mit Licht und fliessendem Wasser ersetzt werden.

Einerseits soll damit erreicht werden, dass die Prostituierten am Sihlquai bleiben und sich nicht in andere Gebiete begeben, wie Judith Hödl von der Stadtpolizei Zürich gegenüber Tagesanzeiger.ch sagt. Andererseits sollen die betroffenen Anwohner am Sihlquai weniger unter den Auswirkungen der Strassenprostitution leiden müssen.

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