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Stadt Winterthur will Second-Hand-Möbel kaufen

Eigentlich wollte die Stadtverwaltung mit dem Umzug in den Superblock auf dem Sulzer-Areal Geld sparen. Doch dieses Ziel ist in weiter Ferne. Nun will die Stadt bei den Möbeln sparen.

Nun muss bei den Möbeln gespart werden: Visualisierung des Superblocks auf dem Sulzer Areal.
Nun muss bei den Möbeln gespart werden: Visualisierung des Superblocks auf dem Sulzer Areal.
ZVG

Die Winterthurer Stadtverwaltung will den Neubau «Superblock» auf dem Sulzer-Areal mit Second-Hand-Möbeln ausstatten. Dazu steht sie in Verhandlungen mit der Credit Suisse, der Axa und weiteren Unternehmen, wie der «Landbote» in seiner aktuellen Ausgabe schreibt (Artikel online nicht frei zugänglich).

Der Schritt ist nötig, weil die Stadt ihr mit dem Umzug ursprünglich vorgesehenes Sparprojekt laut der Zeitung nicht umsetzen kann. Als das Projekt «Fokus», wie die Verwaltungskonzentration heisst, im Jahr 2010 zur Abstimmung kam, rechnete Winterthur den Stimmbürgern vor, dass die Realisierung des Superblocks Einsparungen bis zu 3,7 Millionen Franken jährlich möglich mache.

Sparpotential geschröpft

Im aktuellen Finanzplan rechnet die Stadt für das Projekt allerdings jeglich mit einer schwarzen Null für die Jahre 2016 und 2017. Im Jahr 2015, wenn die Verwaltungsangestellten ihre neuen Büros beziehen, ist gar ein Minus von 4,4 Millionen Franken eingeplant. Dies für Aufwände im Zusammenhang mit dem Umzug und vorübergehende Leerstände in den verlassenen Büroliegenschaften der Stadt.

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