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Stadt Zürich: Billigere Schuhe, teurere Würste

Die Zürcher konnten im Dezember im Vergleich zum Vormonat günstiger einkaufen. Besonders Kleider und Schuhe oder Medikamente drückten die Konsumentenpreise. Aber es gab auch Verteuerungen.

Kostete die Zürcher im Dezember mehr: Würste beim «Vorderen Sternen» in Zürich.
Kostete die Zürcher im Dezember mehr: Würste beim «Vorderen Sternen» in Zürich.
Alessandro Della Bella, Keystone

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Dezember 2012 gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gesunken. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem tiefere Preise für Kleider und Schuhe, Medikamente, Erdölprodukte, Pauschalreisen und Autos.

Über dem Stand der Vormonats lag beispielsweise das Preisniveau des Bereichs Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke ( 0,3 Prozent). Teurer wurden Frucht- und Salatgemüse, Teigwaren, Trockensuppen, Gewürze und Saucen, Wurstwaren, Mineralwasser in 1,5-Liter-Flaschen sowie Halbhart- und Hartkäse wie zum Beispiel Raclettekäse oder Tilsiter.

Teils waren diese Preisänderungen saisonal bedingt, teils kamen sie aufgrund von Aktionen zustande. Dies teilte Statistik Stadt Zürich am Freitag mit.

Günstigere Importgüter

Trotz der günstigeren Preise für Autos und Treibstoffe stieg der Index des Bereichs Verkehr gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Verantwortlich dafür waren Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr auf den Fahrplanwechsel vom 9. Dezember. Die Billette der SBB schlugen um durchschnittlich 6 Prozent auf, diejenigen des Zürcher Verkehrsverbundes um 2,6 Prozent.

Die Preise in der Schweiz sind im vergangenen Jahr durchschnittlich um 0,7 Prozent gesunken. In der Stadt Zürich hingegen sanken die Preise durchschnittlich nur um 0,4 Prozent. Grund für den Rückgang waren insbesondere Importgüter, welche sich 2012 im Durchschnitt um 2,7 Prozent verbilligt haben.

SDA/jcu

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