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Stadthofsaal in Uster wegen Einsturzgefahr per sofort gesperrt

Bis zu tausend Personen haben im Stadthofsaal in Uster Platz, jetzt ist das Gebäude plötzlich geschlossen worden. Die hölzerne Dachkonstruktion könnte bei Schneefall einstürzen. Anlässe wurden abgesagt.

Das Dach hält nicht mehr allen möglichen Anforderungen stand: Stadthofsaal in Uster.
Das Dach hält nicht mehr allen möglichen Anforderungen stand: Stadthofsaal in Uster.
zvg/uster.ch

Mit den Sanierungsarbeiten des Stadthofsaals wird gemäss einer Mitteilung der Stadt Uster vom Montag sofort begonnen. Alle Veranstaltungen wurden abgesagt, darunter mehrere Musik- und Theaterveranstaltungen.

Momentan besteht zwar temperaturbedingt keine Aussicht auf Schneemassen, doch der Stadtrat will kein Risiko eingehen. «Der Stadtrat ist sich der Verantwortung für die Benutzer des Saals bewusst», wird Stadtrat Werner Egli in der Mitteilung zitiert.

Ziel sei es, den Saal so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Ein konkreter Zeitplan besteht aber noch nicht. Auch die Kosten für die Sanierung können noch nicht abgeschätzt werden. Der Stadthofsaal wurde im Jahr 1957 gebaut und gehört seit 2006 der Stadt Uster.

Deckeneinsturz im Hallenbad

Gerade in Uster reagieren die Verantwortlichen sensibel auf bautechnische Mängel. Vor drei Jahren stürzte bei einer Alterssiedlung ein Laubengang vom dritten Stock auf den Laubengang im zweiten Stock hinab. Verletzt wurde aber niemand.

Im Jahr 1985 ereignete sich im Hallenbad ein Deckeneinsturz mit katastrophalen Folgen. Eine 200 Tonnen schwere Betonplatte stürzte auf das Bassin. Zwölf Menschen starben. Untersuchungen ergaben, dass fast die Hälfte der Bügel durchgerostet waren. Die Schuld lag nach Ansicht der Gerichte bei drei Baufachleuten. Sie wurden zu bedingten Gefängnisstrafen verurteilt.

(SDA)

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