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Stadtpolizist P. und die Frauen

Bereits dreimal war der inhaftierte Stadtpolizist P. verheiratet – und nun steht auch seine dritte Ehe vor dem Aus. Seine Scheidungskämpfe trug er im Internet aus.

Seit einem Monat sitzt P.*, Mitarbeiter der Stadtpolizei Zürich, in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen Anstiftung zu einem Tötungsdelikt ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft gestern Montag mit. Wen wollte der 48-jährige Beamte umbringen lassen? Eine Antwort auf diese Frage gibt es noch nicht, doch alles deutet darauf hin, dass er einen Killer auf seine Frau ansetzen wollte.

P.’s Beziehungen zu Frauen standen unter einem schlechten Stern. Er lebt derzeit gemäss «Blick» bereits zum dritten Mal in Scheidung. Die Trennung trägt er im Internet als Kampf aus: «Ich habe eine sechs Jahre dauernde Lüge aufgedeckt. Jetzt ist Grossreinemachen angesagt.» Und: «Der Graf von Monte Christo, ein toller Kerl, ist erst zufrieden, als alle seine Feinde tot sind.» Auf Facebook gibt er sogar an, «verwitwet» zu sein – obwohl seine Frau noch lebt.

P. unterliegt im Kampf um das Sorgerecht

Bevor er die jetzige Ehefrau kennenlernte, suchte er 2003 in der TeleZüri-Sendung Swissdate eine Freundin – vergeblich. Zuvor war er zwei Mal verheiratet. Die erste Ehe blieb kinderlos. Aus zweiter Ehe stammt ein Sohn, aus der dritten Ehe zwei weitere Buben. Um sie ist laut «Blick» ein heftiger Sorgerechtsstreit entbrannt. Streit gab es auch um eine Stieftochter, die aus einer früheren Beziehung der dritten Frau stammte. Zudem soll er seine Noch-Ehefrau bezichtigt haben, drogensüchtig zu sein und seine Kinder zu misshandeln. P. unterliegt vor Gericht. «Heute ist der schlimmste Tag meines Lebens, meine Kinder wurden zum Spielball degradiert. Wen wunderts, dass ich hasse?», schreibt er daraufhin ins Netz.

Aus seinem Umfeld ist gemäss «20 Minuten» zu entnehmen, dass er nach dem verlorenen Sorgerechtsstreit sogar in die Schule der Kinder gegangen sei und dort «wegen seiner Frau Terror gemacht hat». Er habe alles getan, um seine Ex-Frau bloss zu stellen. «Wenn er tatsächlich Mordpläne schmiedete, dann war wohl seine Frau das Ziel.»

Seine Frau selbst wollte auf Anfrage zu den Geschehnissen keine Stellung nehmen.

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