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Stadtratskandidaten: Beim Lohn hört die Transparenz bei den meisten auf

Von den sechs neuen Aspiranten verraten nur Raphael Golta (SP) und Markus Knauss (Grüne), wie viel sie verdienen. Von einer solchen finanziellen Offenheit halten die bürgerlichen Widersacher nichts.

Sitz des Steueramtes: Das Werdhochhaus in der Stadt Zuerich.
Sitz des Steueramtes: Das Werdhochhaus in der Stadt Zuerich.
Alessandro Della Bella, Keystone
Der Kandidat der Gruenliberalen Partei Samuel Dubno: «Einen Nutzen eines solchen Registers kann ich nicht erkennen. Der Schutz der Privatsphäre geht in jedem Fall vor.»
Der Kandidat der Gruenliberalen Partei Samuel Dubno: «Einen Nutzen eines solchen Registers kann ich nicht erkennen. Der Schutz der Privatsphäre geht in jedem Fall vor.»
Walter Bieri, Keystone
Kantonsrat Raphael Golta, der den freien SP-Sitz verteidigen will:«Transparenz und die Steuerehrlichkeit sprechen für ein öffentliches Steuerregister.»
Kantonsrat Raphael Golta, der den freien SP-Sitz verteidigen will:«Transparenz und die Steuerehrlichkeit sprechen für ein öffentliches Steuerregister.»
PD
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Es ist Wahlkampf. Sie alle bewerben sich neu für den Stadtrat. Wenn Raphael Golta (SP), Markus Knauss (Grüne), Samuel Dubno (GLP), Filippo Leutenegger (FDP), Nina Fehr Düsel sowie Roland Scheck (beide SVP) im Februar 2014 den Sprung in die Stadtzürcher Regierung schaffen, beträgt ihr Jahressalär brutto 245'000 Franken. Hat der Wähler unter dem Stichwort Transparenz einen Anspruch, zu wissen, wie viel die Kandidaten derzeit verdienen und wie ihr Vermögen aussieht? Sollen Politiker ihre Steuerdaten offenlegen? Mit diesen Fragen hat der TA die sechs neuen Anwärter auf einen Posten in der Zürcher Exekutive konfrontiert.

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