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Stadtzürcher Altersheime werden umgetauft

Die städtischen Altersheime heissen ab 1. September Alterszentren Stadt Zürich. Damit soll das verstaubte Image abgelegt werden. Der Zürcher Stadtrat hat der Namensänderung am 3. Juli zugestimmt.

«Das Wort Heim hat nichts mit der hohen Lebensqualität und der Selbstbestimmung zu tun, die heute selbstverständlich sind»: Senioren in einem Zürcher Altersheim (Bild: 2004)
«Das Wort Heim hat nichts mit der hohen Lebensqualität und der Selbstbestimmung zu tun, die heute selbstverständlich sind»: Senioren in einem Zürcher Altersheim (Bild: 2004)
Gaetan Bally, Keystone

Der verstaubte Name werde den heutigen Altersheimen nicht mehr gerecht, sagte Rosann Waldvogel, Direktorin der Altersheime Stadt Zürich, heute Freitag vor den Medien in Zürich.

Das Wort Heim komme aus einer anderen Zeit und habe nichts mit der hohen Lebensqualität und der Selbstbestimmung zu tun, die in den städtischen Altersheimen selbstverständlich seien.

«Negative Gefühle mit Heim verbunden»

Das Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich hatte 2009 in einer Studie aufgezeigt, welche negative Bilder und Gefühle mit Heim verbunden würden. Mit der Namensänderung soll sich dies nun ändern. Gemäss Stadträtin Claudia Nielsen ist die Umbenennung der Altersheime in Alterszentren mehr als ein symbolischer Schritt.

Die Umbenennung bildet den Auftakt, um die Angebote der Altersheime besser sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. Der neue Namen tritt per 1. September in Kraft. Der Prozess der Umbenennung erfolgt über drei Jahre.

SDA/jcu

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