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Standortwettbewerb: Zürich und Genf gut im Rennen

Bei einem Ranking um die attraktivsten Wirtschaftszentren Europas legten Zürich und Genf zu. Sie verbesserten sich um je einen Rang auf die Plätze 10 und 11.

An der Spitze der von der Beratungsfirma für Geschäftsimmobilien SPG Intercity (siehe Infobox) am Montag veröffentlichten Studie stehen London, Paris und Frankfurt. Bei den Kriterien «Steuergunst» und «Lebensqualität» können Zürich und Genf ebenfalls an der Spitze mitmischen.

In Steuerfragen liegt Zürich hinter Dublin und Warschau auf Rang 3, Genf erreichte Rang 5. Bei der Lebensqualität liegt Genf hinter Barcelona, München und Stockholm auf Rang 4 vor dem fünftplatzierten Zürich.

Mässige Rangierung bei Hauptkriterien

Beide Kriterien spielten in der Studie jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Die Hauptkriterien betreffen das Ausbildungsniveau der Arbeitskräfte, den Marktzugang, die Qualität der Telekommunikations-Dienstleistungen, die Qualität des Verkehrswesens und das Lohnniveau der Arbeitskräfte.

Abgesehen von der hohen beruflichen Qualifikation der hiesigen Arbeitskräfte, schnitten Zürich und Genf bei diesen Kriterien mässig ab. Bei der Qualität des Verkehrswesens gab es für beide Städte den 12. Rang. Beim Telekommunikationsangebot lag Zürich mit dem 8. Rang deutlich vor Genf (16.).

Lohnniveau: Zürich nur auf Platz 33

Auch beim Marktzugang schnitten beide Städte nur mittelmässig ab (Zürich 16., Genf 19.). Stark negativ ins Gewicht fiel das Lohnniveau. Hier lag Zürich auf dem 33. Rang und Genf auf Platz 32.

SDA/tif

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