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Steuersünder plagt das Gewissen

2014 haben sich so viele Steuerzahler selbst angezeigt wie nie zuvor. Der Streit um versteckte ausländische Vermögen hat auch Steuerpflichtige im Kanton Zürich alarmiert.

Über eine Milliarde Franken nicht deklariert: So hoch ist der gesamte Betrag des nachträglich in Zürich deklarierten Vermögens. Foto: Patrick Gutenberg
Über eine Milliarde Franken nicht deklariert: So hoch ist der gesamte Betrag des nachträglich in Zürich deklarierten Vermögens. Foto: Patrick Gutenberg

Die Selbstanzeigen unredlicher Steuerzahler erreichten im vergangenen Jahr einen neuen Rekordstand. Das kantonale Steueramt nahm 1500 Selbstanzeigen entgegen, die neu deklarierten Vermögen summieren sich auf über 1 Milliarde Franken. In den Vorjahren waren noch zwischen 530 bis 660 Millionen Franken erstmals deklariert worden. Die Selbstanzeiger hatten jahrelang Bankkonten im In- und Ausland, Gold, Kunstgegenstände, Liegenschaften, Gewinnausschüttungen und Erbschaften vor dem Fiskus versteckt. Es gab aber auch Erben, die im Schrebergartenhäuschen oder auf dem Estrich Bargeld fanden, das ihre Eltern nicht deklariert hatten.

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