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Strafuntersuchung gegen Christian I. sistiert

Der Jihadist aus Winterthur ist nicht auffindbar.

Die Bundesanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen den 19-jährigen Christian I. aus Winterthur-Wülflingen bereits im März 2016 sistiert, wie sie gegenüber der «NZZ» bestätigt. Grund: Die Behörden wissen nicht, wo der italienisch-schweizerische Doppelbürger steckt oder ob er überhaupt noch lebt. Gemäss Syrien-Spezialist Kurt Pelda ist der junge Mann tot.

Der Lehrabbrecher Christian I. reiste Anfang 2015 von Winterthur über die Türkei nach Syrien und schloss sich der Terrormiliz Islamischer Staat an. In sozialen Medien posierte er mit abgehackten Köpfen.

Auch Fall I.K. ist sistiert

Christian I. wird vorgeworfen, sich an Kriegsverbrechen beteiligt zu haben. Deshalb soll ihm das Schweizer Bürgerrecht entzogen werden. Dieses Verfahren ist noch pendent.

Es ist nun die zweite Strafuntersuchung gegen einen Jihad-Reisenden, welche wegen Abwesenheit sistiert wurde. Auch der Wetziker I.K. soll umgekommen sein. Dem 50-jährigen schweizerisch-syrischen Doppelbürger wirft man ebenfalls vor, sich einer terroristischen Organisation angeschlossen zu haben.

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