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Strafverfahren gegen Lehrer wegen Übergriffen auf Kinder

Gegen einen Primarschullehrer in Schöfflisdorf ZH läuft ein Strafverfahren wegen Verdachts auf sexuelle Handlungen mit Kindern.

Die Schule Wehntal hatte Ende November 2013 aufgrund eines konkreten Hinweises auf einen verbalen Übergriff Strafanzeige eingereicht und den Lehrer freigestellt. Der Unterstufenlehrer soll Mädchen aufgefordert haben, sich im Intimbereich zu berühren. Zudem soll es zu sexuell motivierten Berührungen der Kinder durch den Lehrer gekommen sein, sagte Staatsanwalt Matthias Stammbach auf Anfrage.

Die Art und Weise der strafrechtlichen Konsequenzen sei noch offen, sagte Stammbach. Der Lehrer wurde am Donnerstag aus der Untersuchungshaft entlassen. Aufgrund der konkreten Hinweise zu den Vorfällen habe die Schulpflege sofort die Untersuchungsbehörden und das Volksschulamt informiert. «Bei Grenzüberschreitungen gilt an unserer Schule selbstverständlich Nulltoleranz», wird die Schulpräsidentin Barbara Franzen in der Medienmitteilung zitiert.

Der Schutz der Schülerinnen und Schüler geniesse oberste Priorität. Auch die Eltern seien schriftlich und mündlich informiert worden. Die Klasse wird bis auf weiteres von einer Stellvertretung geführt.

(SDA)

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