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Streit um Bewilligung von islamischem Kindergarten

Der geplante islamische Kindergarten sorgt schon vor der Eröffnung für Ärger. Das Konzept sei bewilligt worden, liessen die Verantwortlichen verlauten und warben um Spenden. Beim Kanton weiss man davon nichts.

Offiziell noch nicht bewilligt: Die Website des islamischen Kindergartens «Al Huda». (Screenshot)
Offiziell noch nicht bewilligt: Die Website des islamischen Kindergartens «Al Huda». (Screenshot)

Der islamische Kindergarten, der im Kanton Zürich geplant ist, sorgt schon vor seiner Eröffnung für Streitigkeiten. Auf der Website des Islam-Chindsgi mit dem Namen «Al Huda» schrieben die Verantwortlichen: «Alhamdulillah, wurde unser Kindergartenkonzept vom Volksschulamt Zürich bewilligt.» Damit warben sie auch in einem Newsletter um Spenden für die private Institution.

Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» zeigen nun: Der Kindergarten ist nicht bewilligt. Und nicht nur das: Dem zuständigen Volksschulamt des Kantons Zürich liegt auch kein Gesuch für eine Bewilligung vor, wie Brigitte Mühlemann, die stellvertretende Amtschefin, bestätigt: «Die diesbezüglichen Angaben auf der Website sind nicht korrekt», so Mühlemann.

«Wir haben vor kurzem den Verein schriftlich aufgefordert, die Website entsprechend anzupassen.» Der Islam-Chindsgi soll laut Konzept im August 2013 eröffnet werden. Er will eine «islamische Vorschulerziehung» gewährleisten und will «den unislamischen Einflüssen entgegenwirken, die unseren Nachwuchs zu (...) grossen Sünden führen.»

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