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Strip-Poker im Klassenzimmer?

Ein Wettinger Lehrer soll laut «20 Minuten» das Schauen von Pornofilmen als Hausaufgabe erteilt haben und liess zu, dass im Unterricht Strip-Poker gespielt wird.

jcu

Ein Oberstufenlehrer in Wettingen wurde Anfang März krankgeschrieben. Der Grund: Gegen ihn wurden happige Vorwürfe seitens verschiedener Eltern laut, wie «20 Minuten» in seiner heutigen Ausgabe schreibt. So soll er sich gegenüber Sechstklässlern «pervers» geäussert haben sowie das Anschauen von Pornofilmen als Hausaufgabe erteilt haben. Eine Mutter bezichtigt den Lehrer zudem, seine Tochter ständig angefasst zu haben, auch am Po.

Eine weitere gibt an, den Lehrer mit den Vorwürfen konfrontiert zu haben, und dieser habe die Vorfälle zugegeben und gesagt, dass er überfordert sei. Mit einer Vorgängerklasse soll er bereits Grenzen überschritten haben: So sei es während einer Rechenübung in einer Mathematikstunde zum Strip-Poker-Spiel in der Klasse gekommen. Offiziell leidet der Lehrer an einem Burnout und wurde deshalb krankgeschrieben.

Schulpflege zeigt Lehrer nicht an

Thomas Sigrist von der Schulpflege Wettingen erklärt gegenüber «20 Minuten», dass von Seiten der Schulpflege verschiedene Gespräche mit Eltern und dem Lehrer geführt wurden. Eine polizeiliche Anzeige müssten die Eltern einreichen, die Schulpflege werde erst nach Abschluss der Gespräche entscheiden, welche Massnahmen sie treffe.

Zurzeit der Strip-Poker-Vorwürfe habe man ein «Überschreiten der Unterrichtskompetenz» festgestellt. «Nach sorgfältiger Abklärung mit Einbezug von Fachleuten» habe man aber beschlossen, den Lehrer unter Auflagen weiter unterrichten zu lassen.

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