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Südanflüge ausgesetzt – wegen hochfliegender Feuerwerksraketen

Weil Piloten abgelenkt werden könnten, setzt der Flughafen am Abend des Nationalfeiertags Süd- und Ostanflüge ausnahmsweise aus.

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Irritation für die Piloten: Feuerwerk über dem Seebecken. Hier am 1. August 2009 in Stäfa.
Irritation für die Piloten: Feuerwerk über dem Seebecken. Hier am 1. August 2009 in Stäfa.
Reto Schneider

Für die lärmgeplagten Gegner von Süd- und Ostanflügen klingt es wie ein Hohn: Ausgerechnet am lautesten Abend des Jahres, am Nationalfeiertag, verzichtet der Flughafen Zürich auf die von ihnen verhassten Anflüge: Es wird ausnahmsweise von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 gelandet. Natürlich nicht, um Schneiser zu ärgern, sondern weil der Flugbetrieb in den Anflugschneisen Ost und Süd durch Feuerwerkskörper beeinträchtigt werden könnte.

Wie jedes Jahr würden am 1. August 2015 die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum ausnahmsweise aufgehoben, teilt der Flughafen mit. Das bedeutet, dass Landungen ab 20 Uhr bis Flugbetriebsende von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 erfolgen. Die Starts erfolgen bis 22 Uhr nach Westen und Süden, ab 22 Uhr nach Norden.

Deutsche zeigen Verständnis

Gemäss deutscher Verordnung müsste am Samstagabend ab 20 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Doch die zuständigen deutschen Stellen zeigen Verständnis für die Sicherheitsbedenken der Schweizer – dass etwa Piloten durch hochfliegende Feuerwerkskörper abgelenkt werden könnten – und verzichten ausnahmsweise auf die Durchsetzung dieser Regelung.

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