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Suizide geschehen vor allem in U-Haft

In den 13 Gefängnissen im Kanton Zürich haben in den letzten fünf Jahren zwischen null und fünf Personen pro Jahr Suizid verübt.

Nathalie K. nahm sich im Bezirksgefängnis Zürich das Leben. Foto: Sophie Stieger
Nathalie K. nahm sich im Bezirksgefängnis Zürich das Leben. Foto: Sophie Stieger

Der Suizid der 27-jährigen Mutter im ­Gefängnis Zürich ist kein Einzelfall: Die meisten Suizide begehen Häftlinge in Untersuchungshaft. Denn eine Verhaftung bedeute für viele einen Schock, vor allem für Personen, die keine kriminelle Vergangenheit haben und sich zum ersten Mal im Leben in einem Gefängnis ­befinden. Fachleute sprechen von einem «Verhaftungsschock». Die Unter­suchungshäftlinge werden durch ihre Festnahme meist abrupt aus ihrem ­sozialen Umfeld gerissen.

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