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«Superblock» könnte Winterthur teuer zu stehen kommen

Mit dem Umzug von 800 Verwaltungsangestellten auf das Sulzer-Areal hat sich der Stadtrat offenbar übernommen. Die erhofften Einsparungen lösen sich immer mehr in Luft auf.

Der Umzug wird immer mehr zum Fass ohne Boden: Das geplante Axa-Gebäude des «Superblocks» auf dem ehemaligen Sulzer-Areal.
Der Umzug wird immer mehr zum Fass ohne Boden: Das geplante Axa-Gebäude des «Superblocks» auf dem ehemaligen Sulzer-Areal.
Visualisierung: PD

Das Versprechen an die Steuerzahler war vollmundig, die meisten Stadtangestellten schicken sich trotz grossem Unbehagen in das Unvermeidliche. Indem die über ganz Winterthur verstreuten Stadtangestellten in einem einzigen Verwaltungsblock konzentriert werden, wollte die Stadt jährlich mehrere Millionen Franken einsparen. Planspiele für das «Fokus» genannte Projekt gibt es seit zehn Jahren. Zurzeit erstellen Dutzende von Firmen auf dem ehemaligen Sulzer-Areal den sogenannten «Superblock». Im kommenden Frühjahr sollen 800 Winterthurer Stadtangestellte in das neue Axa-Gebäude an der Ecke Zürcherstrasse/Pionierstrasse einziehen. Doch es sieht ganz so aus, als laufe das Riesenprojekt finanziell aus dem Ruder.

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