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SVP-Präsident wirft FDP Vertrauensbruch vor

Alfred Heer, Chef der kantonalen SVP, glaubt nicht mehr an Abmachungen mit der FDP: Einige Freisinnige unterstützen SP-Kandidat Mario Fehr.

«Einmal mehr biedern sich die Freisinnigen bei den Linken an»: Alfred Heer, hier als Präsident der nationalrätlichen Subkommission EJPD/BK in Bern. (4. April 2014)
«Einmal mehr biedern sich die Freisinnigen bei den Linken an»: Alfred Heer, hier als Präsident der nationalrätlichen Subkommission EJPD/BK in Bern. (4. April 2014)
Gian Ehrenzeller, Keystone

Kurz vor den Regierungsratswahlen kommt es zu Verwerfungen innerhalb des bürgerlichen Bündnisses. SVP-Parteipräsident Alfred Heer sagt in der «NZZ am Sonntag»: «Einmal mehr biedern sich die Freisinnigen bei den Linken an.»

Grund seines Ärgers: Im Unterstützungskomitee von SP-Kandidat Mario Fehr haben sich mehrere FDP-Exponenten eingeschrieben, neben anderen Ständerat Felix Gutzwiller, Nationalrat Ruedi Noser und der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger.

Für den SVP-Präsidenten ist das ein Vertrauensbruch. Dies, nachdem bereits Thomas Isler (fdp.), Präsident der Zürcher Arbeitgeber, ausscherte und den Grünen Graf unterstützt. «Es zeigt, dass es wenig Sinn ergibt, mit der FDP Abmachungen zu treffen», sagt Heer in der «NZZ am Sonntag» und denkt bereits an die Ständeratswahlen vom Herbst, bei denen Noser antritt, um den Sitz des zurücktretenden Gutzwiller zu verteidigen.

«Es ist fraglich, ob wir mit der FDP in Zukunft überhaupt noch zusammenarbeiten wollen.» Auch FDP-Präsident Beat Walti bezeichnet die Sololäufe der Parteiexponenten als «nicht gerade hilfreich». «Jede Stimme für eine linke Kandidatur verwässert unsere Durchschlagskraft», sagt Walti.

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