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Zwielichtiger Teddybär verrät sich am Zürcher Zoll

Er kam aus Südafrika und hätte nach England reisen sollen, der kleine Stoffbär. Doch dann öffneten Zöllner am Flughafen Zürich seinen Bauch – weil ihnen etwas aufgefallen war.

Sendungen aus dem südlichen Afrika werden derzeit besonders kontrolliert: Der Bär, der die Aufmerksamkeit der Zöllner erregt hat. Bild: PD
Sendungen aus dem südlichen Afrika werden derzeit besonders kontrolliert: Der Bär, der die Aufmerksamkeit der Zöllner erregt hat. Bild: PD

Bei einer Kontrolle im Postverkehr ist den Zöllnern am Flughafen Zürich ein heimtückischer Teddybär ins Netz gegangen. Dieser war als Geschenkpaket deklariert und hätte von Südafrika nach England fliegen sollen. Im Röntgenapparat zeigte sich, dass das Stofftier 3,8 Kilogramm Marihuana in seinem Bauch versteckt hatte.

Miroslaw Ritschard, stellvertretender Leiter Zollstelle, sagt, was den Bären verraten hat: «Er war nicht so knuddelig weich, wie man das von ihm erwartet hätte.» Nicht nur das, sondern auch sein Gewicht habe die Zöllner misstrauisch gemacht. «Das Marihuana war in Platten abgepackt, die dem Bären in den Bauch genäht wurden», sagt Ritschard.

Man habe im Moment ein Auge auf den Verkehr aus dem südlichen Afrika. Neben Betäubungsmitteln würden auf diesen Linien auch immer wieder Sendungen aufgegriffen, die gegen den Artenschutz verstossen. Deshalb werden ein- bis zweimal in der Woche Post und Frachtsendungen von Fliegern aus dieser Gegend gezielt kontrolliert.

Spielzeugenten bargen härtere Drogen

Spielwaren für den Drogentransport zu missbrauchen, scheint in Mode zu sein: Im Frühling haben die Flughafenzöllner einen ähnlichen Fang gemacht. Damals ging es um Spielzeugenten aus Fernost, in deren Bäuchen Thaipillen und Crystal Meth versteckt waren.

(SDA)

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