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Teilweiser Schuldspruch für Shawne Fielding

Die Noch-Ehefrau des ehemaligen Botschafters in Berlin, Thomas Borer, stand in Horgen vor dem Bezirksrichter. Mehrere Straftaten wurden ihr vorgeworfen. In einigen Punkten kam es zu teilweisen Schuldsprüchen.

Ehemaliges Botschafterpaar im Rosenkrieg: Shawne Fielding mit ihrem Noch-Ehemann Thomas Borer an einer Unesco-Gala 2003.
Ehemaliges Botschafterpaar im Rosenkrieg: Shawne Fielding mit ihrem Noch-Ehemann Thomas Borer an einer Unesco-Gala 2003.
Keystone

Einzelrichter Beat Bloch vom Bezirksgericht Horgen hat Shawne Fielding in einem am Dienstag eröffneten Urteil zu einer bedingten Geldstrafe von 300 Tagessätzen à 500 Franken verurteilt. Wie die «Zürichsee-Zeitung» heute Mittwoch schreibt, müsse sie zudem eine Busse von 5000 Franken zahlen. Die Strafe wurde bedingt ausgesprochen und eine Probezeit auf drei Jahre angelegt.

Fielding war unter anderem angeklagt, ihren Ehemann bei der Polizei fälschlicherweise der häuslichen Gewalt bezichtigt zu haben. Ausserdem habe sie heimlich Gespräche aufgezeichnet und ins Internet gestellt und Borer in ihrem Blog als Lügner und Soziopathen bezeichnet. Ihr wurde ebenfalls angelastet, nach der gerichtlichen Trennung 2010 bei unberechtigten Besuchen Gegenstände im Wert von mehreren Tausend Franken aus Borers Villa in Thalwil gestohlen zu haben.

Fall kommt vors Obergericht

Die 44-Jährige wurde allerdings nicht in allen Punkten schuldig gesprochen. So gab es einen Freispruch beim mehrfachen Diebstahl, da eine Täterschaft nicht eindeutig zugeordnet werden konnte. Auch vom Vorwurf des unbefugten Aufnehmens von Gesprächen und der falschen Anschuldigung wurde sie teilweise freigesprochen.

Fielding wurde jedoch der Urkundenfälschung, der mehrfachen Ehrverletzung und des Missbrauchs von Schildern verurteilt. Ihr Rechtsvertreter habe bereits Berufung eingereicht, schreibt die «Zürichsee-Zeitung» weiter. Der Rechtsstreit wird somit ans Zürcher Obergericht weitergezogen.

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