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Tibeter fürchten, das Symbol ihrer Wahlheimat zu verlieren

Die Gemeinde Oetwil will wegen der desolaten Finanzlage das Tibeterhaus verkaufen. Ngawang Gangshontsang wohnt seit 47 Jahren dort und hofft, dass er das Haus retten kann.

Ist als spiritueller Ort auch Treffpunkt für die Exilgemeinschaft: Altarraum im Oetwiler Tibeterhaus.
Ist als spiritueller Ort auch Treffpunkt für die Exilgemeinschaft: Altarraum im Oetwiler Tibeterhaus.
Reto Schneider

Der Schock sitzt bei Ngawang Gangshontsang tief: «Es ist für mich, als würde man mich zum zweiten Mal aus meiner Heimat vertreiben», sagt er. Den Schock ausgelöst hat die Gemeinde Oetwil: Anfang Monat gab sie bekannt, dass sie mehrere Grundstücke und Liegenschaften verkaufen will, darunter auch das Tibeterhaus. Mit den Verkäufen und einem rigorosen Sparpaket will Oetwil die maroden Gemeindefinanzen sanieren.

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