Tierhasser legt Giftköder aus

Die Polizei hat einen mit Rattengift versetzten Köder sichergestellt. Es ist nicht das erste Mal: Bereits Ende Januar musste ein Hund wegen Vergiftungen zum Tierarzt.

Besser an die Leine nehmen: Die Polizei rät den Tierhaltern, ein spezielles Augenmerk auf die Vierbeiner zu halten.

Besser an die Leine nehmen: Die Polizei rät den Tierhaltern, ein spezielles Augenmerk auf die Vierbeiner zu halten. Bild: Keystone

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Vor vier Tagen entdeckte eine Person in Bülach eine Wurst. Weil sie davon ausging, dass das Stück vergiftet sein könnte, gab sie es der Polizei ab. Das Forensische Institut Zürich habe den Köder inzwischen untersucht und darin Rattengift nachgewiesen, teilt die Kantonspolizei am Dienstag mit. Im Zürcher Unterland gehe seit einigen Wochen das Gerücht um, wonach eine unbekannte Person Giftköder auslege. Bereits Ende Januar musste ein Hund mit Vergiftungssymptomen vom Tierarzt behandelt werden. Die Hundehalterin hat bei der Polizei Anzeige erstattet. Weitere Meldungen gingen bislang bei der Polizei nicht ein.

Trotzdem rät sie dazu, ein spezielles Augenmerk darauf zu halten, dass ihre Vierbeiner nichts vom Boden aufnehmen, da Hunde alles Mögliche zusammenfressen. Zudem werden Personen gebeten, verdächtige Feststellungen der Polizei zu melden.

(tif)

Erstellt: 26.02.2019, 14:20 Uhr

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