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Tierquälerei oder normales Training?

Ferdi Hodel, Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands und Vizepräsident der Weinländer Gemeinde Volken, soll den Tod eines Springpferdes verursacht haben. Vor Gericht stritt er den Vorwurf vehement ab.

Ferdi Hodel und seine Frau nach dem Prozess vor dem Bezirksgericht Affoltern am Albis. Foto: Anthony Anex (Keystone)
Ferdi Hodel und seine Frau nach dem Prozess vor dem Bezirksgericht Affoltern am Albis. Foto: Anthony Anex (Keystone)

War es eine gängige Verlademethode oder ein brutales Verladetraining? Diese Frage muss die Einzelrichterin des Bezirksgericht Affoltern am Albis beantworten. Ein Urteil hat sie beim Prozess vom Dienstag jedoch noch nicht gefällt.

Zur Vorgeschichte: Ferdi Hodel, Geschäftsführer beim Zürcher Bauernverband – der Nachfolger des heutigen Bundesrats Ueli Maurer – und Gemeinderat von Volken führt mit seiner Ehefrau in seinem Weinländer Wohnort ein Gestüt. Anfang 2012 hatten sie einer Familie ein Springpferd mit dem Namen Saten verkauft. Dabei stellte sich heraus, dass das Ross nicht «verladefromm» war. Was bedeutet, dass Saten nicht problemlos in einen Pferdetransporter einsteigt und an die Springturniere gefahren werden kann. Ferdi Hodel, seine Ehefrau und eine weitere Helferin boten deshalb an, mit Saten Verladeübungen durchzuführen. Sie taten das am 18. März 2012.

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