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Tötungsdelikt von Spreitenbach: 77-Jähriger hat Enkel getötet

Im Februar 2018 fand die Polizei in einem Haus in Spreitenbach AG drei Leichen. Nun ist klar: Der Ehemann war der Täter.

Gewaltverbrechen in Spreitenbach: Die Polizei findet in diesem Hochhaus die drei Leichen.
Gewaltverbrechen in Spreitenbach: Die Polizei findet in diesem Hochhaus die drei Leichen.
20 Minuten/ehs
Das Ehepaar wohnte in dieser Wohnung.
Das Ehepaar wohnte in dieser Wohnung.
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In der Nacht auf den 16. Februar 2018 waren in einer Wohnung in Spreitenbach ein Ehepaar im Alter von 77 und 55 Jahren sowie der vierjährige Enkel der Ehefrau tot aufgefunden worden. Die Staatsanwaltschaft Baden hat inzwischen die Untersuchung im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt abgeschlossen und das Verfahren eingestellt, dies teilt die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft mit.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau und die von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen rechtsmedizinischen Gutachten haben ergeben, dass der 77-jährige Mann zuerst seine 55-jährige Ehefrau erschossen und später deren vierjährigen Enkel getötet hatte, heisst es in der Mitteilung weiter. Gestützt auf die rechtsmedizinische Untersuchung müsse davon ausgegangen werden, dass der 77-Jährige nach der Tötung des Jungen Suizid begangen hat.

Ein klares Motiv für die Tat konnten die Strafverfolgungsbehörden nicht ermitteln. Die Staatsanwaltschaft Baden hat das Verfahren gegen den Verstorbenen wegen mehrfacher vorsätzlicher Tötung eingestellt. Die Einstellungsverfügung ist rechtskräftig.

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