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Toter Passagier äusserst schwer zu identifizieren

Der Afrikaner, der in Weisslingen tot aus einem Flugzeug fiel, trug keinen Ausweis auf sich. Für die Identifizierung muss die Rechtsmedizin an die technischen Grenzen gehen.

Mitte April wurde bei Weisslingen die Leiche eines dunkelhäutigen Mannes gefunden. Die Zürcher Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Mann ein afrikanischer Flüchtling ist, der als blinder Passagier im Schacht eines Flugzeugfahrwerks mitflog, während der Reise erfror und beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt ist.

Der Tod des dunkelhäutigen Mannes sei fast nicht anders zu erklären, als mit einem Sturz aus grosser Höhe, sagt Staatsanwalt Markus Imholz gegenüber dem «Tages-Anzeiger». «Der Leichnam weisst enorm viele Knochenbrüche von Kopf bis Fuss auf.» Zudem liege der Fundort genau unterhalb der Anflugschneise Ost zum Flughafen Kloten, sagt Imholz. Daneben hat die Staatsanwaltschaft beim Fundort am Waldrand bei Dettenried Bäume mit beschädigten Kronen und abgebrochenen Ästen entdeckt.

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