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Trinkwasser für 800'000 Zürcher

Sechs Jahre nach dem Spatenstich weiht die Wasserversorgung Zürich den neuen Trinkwasserstollen Uetliberg ein. Er sichert die Wasserversorgung von Stadt und Kanton.

Blick in den Trinkwasserstollen Uetliberg: Am Wochenende wird der letzte Teil des Ringstollens eingeweiht.
Blick in den Trinkwasserstollen Uetliberg: Am Wochenende wird der letzte Teil des Ringstollens eingeweiht.
Keystone

Der 7 Kilometer lange Stollen verbindet das Seewasserwerk Moos in Wollishofen mit dem Reservoir Lyren in Altstetten. Gekostet hat es rund 80 Millionen Franken. Bereits in den 1970er-Jahren erstellt wurde eine erste Etappe des Ringstollens zwischen dem Seewasserwerk Lengg und dem Grundwasserwerk Hardhof.

Mit der Vollendung des Üetlibergstollens sind die drei wichtigsten Wasserwerke der Stadt Zürich miteinander verbunden. Damit werde die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in Stadt und Region Zürich entscheidend erhöht, heisst es in einer Mitteilung der Wasserversorgung vom Freitag. Rund 70 Prozent des Zürcher Trinkwassers stammen aus dem Zürichsee. Damit versorgt werden 800'000 Einwohner des Kantons.

Einweihung mit Fest

Für den Ausbau der Wasserversorgung hatte das Stimmvolk 1990 einen Objektkredit von rund 224 Millionen Franken bewilligt. Der Abschnitt vom Hardhof zum Reservoir Lyren wurde 1999 in Betrieb genommen. Aus politischen und finanziellen Gründen konnte die letzte Etappe erst mit Verzögerung in Angriff genommen werden.

Eingeweiht wird das unterirdische Bauwerk am Samstag und Sonntag unter dem Motto «Züri luegt i d'Röhre». Im Seewasseerwerk Moos und im Reservoir Lyren wird das Thema Wasser in Bild, Ton, Licht und Bewegung umgesetzt. Auf Rundgängen erfahren die Besucher zudem Wissenswertes über das Trinkwasser und seine Qualiät, aber auch zum Bau und Betrieb des neuen Üetliberg-Trinkwasserstollens.

SDA/ep

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