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Trotz Dashcam keine Verurteilung

Das Zürcher Obergericht musste eine Autofahrerin nach einem riskanten Manöver freisprechen, weil ein Video nicht als Beweis zugelassen war.

Thomas Hasler
Die Jeep-Fahrerin überholt auf der A51 bei Bachenbülach den VW-Fahrer. Foto: PD
Die Jeep-Fahrerin überholt auf der A51 bei Bachenbülach den VW-Fahrer. Foto: PD

Vor drei Jahren hatte eine Jeep-Fahrerin auf der A51 bei Bachenbülach auf einer baustellenbedingt verengten Fahrbahn einen VW-Fahrer rechts überholt und war dann äusserst knapp wieder auf seine Fahrbahn eingebogen. Das hochriskante Manöver hatte der VW-Fahrer mit seiner Dashcam aufgenommen.

Nachdem sowohl das Bezirksgericht Bülach wie auch das Zürcher Obergericht die Frau unter anderem wegen grober Verkehrsregelverletzung zu einer bedingten Geldstrafe und Busse verurteilt hatten, hob das Bundesgericht das Urteil auf. Grund: Die Dashcam-Aufnahme hätte nicht als Beweis verwendet werden dürfen.

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