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Trotz Sparauftrag kaufen Tierspital-Chefs teure Hightech-Apparate

Ein zweiter Computertomograf ist gekauft, ein Linearbeschleuniger für die Bestrahlung krebskranker Haustiere soll folgen. Die Sparbemühungen des Kantonsrats werden unterlaufen.

Kühles Design und eigenwillig markierte Parkplätze: Der kürzlich bezogene Neubau des Zürcher Tierspitals in der Nähe des Milchbucks.
Kühles Design und eigenwillig markierte Parkplätze: Der kürzlich bezogene Neubau des Zürcher Tierspitals in der Nähe des Milchbucks.
Nicola Pitaro

Am 25. September ist Tag der offenen Tür im Tierspital. Die Bevölkerung ist eingeladen, den Neubau beim Milchbuck zu besichtigen. Dieser sollte ursprünglich inklusive Einrichtung 36 Millionen Franken kosten. Dann kürzte der Kantonsrat den Kredit auf 28?Millionen; man wollte sparen.

Daraus wird wohl nichts. Denn das Tierspital und die Universität sind kreativ, wenn es darum geht, lang gehegte Anschaffungswünsche trotzdem zu erfüllen. Der bereits vollzogene Kauf eines zusätzlichen Computertomografen (CT) und die unmittelbar bevorstehende Beschaffung eines millionenteuren Linearbeschleunigers zur Bestrahlung krebskranker Kleintiere illustrieren dies.

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