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Über 500 Fälle von Lohndumping

Schwarzarbeit, Lohnunterbietung, Verstösse gegen Steuer- und Ausländerrecht: Die Bilanz der Zürcher Kontrollbehörde.

Verdienen sie genug Lohn? Arbeiter auf einer Baustelle in Zürich.
Verdienen sie genug Lohn? Arbeiter auf einer Baustelle in Zürich.
Keystone

Der Kanton Zürich hat im vergangenen Jahr insgesamt 2203 in- und ausländische Arbeitgeber mit insgesamt 3790 Arbeitnehmern bezüglich Lohnunterbietungen kontrolliert. In 533 Fällen stellte sie Verstösse fest, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons Zürich am Dienstag mitteilt.

Im Vorjahr hatte die kantonale Tripartite Kommission (TPK) 2258 Arbeitgeber mit 4013 Arbeitnehmern kontrolliert. Dabei wurden in 428 Fällen Lohnunterbietungen festgestellt. Insgesamt 554 Verwaltungsbussen und 151 Dienstleistungsverbote verhängte das AWA als Kontrollinstanz der Personenfreizügigkeit 2017 gegenüber ausländischen Unternehmen und Selbstständigerwerbenden.

Bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit wurden im Kanton Zürich im vergangenen Jahr 1584 Betriebe und 2904 Personen kontrolliert. Dabei wurden 130 Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt.

130 Fälle von Schwarzarbeit

Neben Betriebs- und Personenkontrollen ist das kantonale Kontrollorgan auch für Koordinationsaufgaben zuständig und leitet Verstösse und Verdachtsfälle den zuständigen Behörden weiter. Im Nachgang an diese Weiterleitungen erfolgten 255 Sanktionen im Ausländerrecht, 364 Sanktionen im Sozialversicherungsrecht und 68 Sanktionen im Quellensteuerrecht.

Gemäss Mitteilung zeigen die am Dienstag veröffentlichten Berichte des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), dass im Kanton Zürich wirksam und effizient gegen Verstösse gegen die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen sowie gegen Schwarzarbeit vorgegangen werde.

(sda/tif)

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