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Über 90 km/h zu schnell – zwei Wochen nach der Fahrprüfung

Die Kantonspolizei Zürich hat einen 18-jährigen Raser erwischt, der mit seinem Mittelklassewagen die Landstrasse zur Rennbahn machte.

Die Schaffhauserstrasse auf Gemeindegebiet von Wil (ZH). Bild: Google Street View.
Die Schaffhauserstrasse auf Gemeindegebiet von Wil (ZH). Bild: Google Street View.

Die Schaffhauserstrasse im Rafzerfeld hat rein optisch ein bisschen etwas von einer Rennstrecke: Es ist eine Überlandstrasse, die sich fast schnurgerade durch die Ebene zieht. Das dachte sich offenbar auch ein 18-Jähriger, der dort am gestrigen Mittwochabend kurz vor dem Eindunkeln in eine Geschwindigkeitskontrolle der Kantonspolizei geriet.

Mit 176 Kilometern pro Stunde wurde der Wagen des Mannes gemessen, wie die Polizei heute mitteilte. Erlaubt gewesen wäre gerade mal Tempo 80. Der Junglenker hatte die Fahrprüfung erst vor knapp zwei Wochen bestanden. Seinen Führerausweis musste er auf der Stelle wieder abgeben. Auch sein Fahrzeug stellte die Polizei sicher. Es habe sich um einen «normalen Mittelklassewagen» gehandelt.

Die Raser-Marke weit übertroffen

Die Staatsanwaltschaft leitet nun ein Strafverfahren wegen eines Raser-Delikts ein gegen den jungen Schweizer aus dem Bezirk Bülach. Vor dem Gesetz gilt offiziell als Raser, wer 60 km/h zu schnell unterwegs ist. Diese Marke hat der 18-Jährige weit übertroffen: Selbst nach Abzug der Mesungenauigkeit war er immer noch 91 km/h zu schnell unterwegs.

Er war übrigens nicht der einzige, der gestern Abend auf der Schaffhauserstrasse auf Gemeindegebiet von Wil (ZH) zu schnell unterwegs war. Zwei andere Autolenker wurden laut Polizei mit Geschwindigkeiten von 105 km/h und 106 km/h gemessen.

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