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Über die Hälfte der Haltestellen in Zürich ist nicht behindertengerecht

Bis 2023 muss das Behindertengesetz umgesetzt sein. Im Kanton Zürich gibt es bis dann noch Aufholbedarf.

Pascal Unternährer
Nicht überall im Kanton fällt Menschen im Rollstuhl der Einstieg so leicht wie hier in ein Zürcher Tram.
Nicht überall im Kanton fällt Menschen im Rollstuhl der Einstieg so leicht wie hier in ein Zürcher Tram.
Gaëtan Bally/Keystone

Knapp vier Jahre bleiben noch, bis der öffentliche Verkehr grundsätzlich hindernisfrei sein muss. Den Kantonen und Gemeinden gab das Behindertengleichstellungsgesetz von 2004 dafür 20 Jahre Zeit.

Der Kanton Zürich ist noch nicht so weit. Letztes Jahr erfüllten 44 Prozent oder knapp 1000 der 2247 Bushaltestellen die Anforderungen. Und es wird wohl nicht reichen. Wie aus der Antwort des Regierungsrats auf eine SVP-Anfrage hervorgeht, werden derzeit jährlich 30 bis 50 Haltestellen behindertengerecht ausgebaut oder neu erstellt. Der Kanton, der die 856 Haltestellen an Staatsstrassen verantwortet, sowie die Gemeinden müssen also noch einen Zacken zulegen.

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