Überschall-Knall über Zürich

Die Luftwaffe bestätigt, dass zwei F/A-18, die einen Businessjet nach Frankreich begleiten sollten, den Knall ausgelöst haben.

Die F/A 18 waren gerade an einer Übung, als sie den Befehl erhielten, schnellstmöglich zum Businessjet zu stossen.

Die F/A 18 waren gerade an einer Übung, als sie den Befehl erhielten, schnellstmöglich zum Businessjet zu stossen. Bild: Schweizer Luftwaffe/HO

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Ein Einsatz von zwei F/A-18-Flugzeugen der Luftwaffe hat am Montagvormittag einen Überschallknall in der Region Zürich ausgelöst. Die Kampfjets begleiteten einen Businessjet, der keinen Funkkontakt hatte, nach Frankreich. Der Businessjet war von Venedig nach Irland unterwegs und verlor über dem Bündnerland den Funkkontakt. Ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte eine entsprechende Meldung von watson.ch.

Man habe deshalb zwei F/A-18, die gerade an einer Übung waren, zu dieser Maschine beordert. Die hohe Geschwindigkeit, mit der die beiden Kampfjets zur Businessmaschine unterwegs waren, löste den Überschallknall aus. Die Luftwaffe begleitete den Businessjet bis nach Frankreich, wo dieser den Funkkontakt wieder herstellen konnte.

Pro Jahr fliegt die Luftwaffe rund 40 solcher «Hot Missions», wie solche Einsätze genannt werden. Dabei werden Flugzeuge begleitet, die entweder die Lufthoheit verletzen, die Luftverkehrsregeln missachten oder sich in einem Notfall befinden. (lop/sda)

Erstellt: 04.09.2017, 13:40 Uhr

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