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Überschwemmung in Altstetten verursacht grossen Sachschaden

Nach einem Rohrbruch beim Bahnhof Altstetten sind mehrere Gebäude und Parkplätze geflutet worden. Das Wasser hat grossen Schaden angerichtet. Es ist nicht der erste Rohrbruch auf dem Areal.

Land unter in Altstetten: Nach dem Wasserrohrbruch waren mehrere Gebäude, Parkplätze und eine Strasse geflutet.
Land unter in Altstetten: Nach dem Wasserrohrbruch waren mehrere Gebäude, Parkplätze und eine Strasse geflutet.
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Die Max-Högger-Strasse wird für mehrere Tage gesperrt, Hauptverkehrsachsen sind jedoch keine betroffen.
Die Max-Högger-Strasse wird für mehrere Tage gesperrt, Hauptverkehrsachsen sind jedoch keine betroffen.
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...sowie eine Autogarage.
...sowie eine Autogarage.
Christoph Landolt
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Kurz vor 11 Uhr ist im Bereich der Max-Högger-Strasse hinter dem Bahnhof Altstetten ein Wasserrohr geborsten. Aus der 40 Zentimeter dicken Leitung traten pro Minute mehrere tausend Liter Wasser aus, die die Strasse beschädigten und eine grössere Fläche überschwemmten.

Betroffen sind diverse Gebäude und Parkplätze. Die Tiefgarage an der Max-Högger-Strasse Nummer 6 stand zeitweise komplett unter Wasser. «Der Sachschaden ist erheblich», sagt Erich Maag von Schutz und Rettung auf Anfrage. Wie viele Fahrzeuge und Liegenschaften vom Wasser beschädigt wurden, kann Maag derzeit noch nicht abschätzen. Ebenfalls vom Wasser stark beschädigt wurde eine Lagerhalle. Der Schaden wird von Schutz und Rettung bereits jetzt auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.

Ein Verletzter

Laut Maag verletzte sich ein Mann an den Beinen, als er versuchte, sein Motorrad vor der Wassermasse zu retten. Er musst sich in Spitalbehandlung begeben. Weitere Angaben über Verletzte liegen keine vor.

Der Feuerwehr war vor dem Mittag gelungen, die Wasserleitung abzustellen. Die Überschwemmung ging zurück und die Rettungskräfte begannen mit den Aufräumarbeiten. Teilweise mussten Ölbinder auf dem Wasser verteilt werden, nachdem Öl aus Maschinen ausgetreten war. Der Wasserrohrbruch hat den Strassenbelag aufgebrochen und eine grosse Verschmutzung verursacht. Der betroffene Strassenabschnitt wird voraussichtlich während mehreren Tagen gesperrt sein.

Nicht der erste Rohrbruch

Gemäss Riccarda Engi von der Wasserversorung Stadt Zürich handelt es sich bei der leckgeschlagenen Wasserleitung um ein Versorgungsrohr aus dem Jahr 1932, ein sogenanntes Graugussrohr aus Stahl. Kommt es bei diesen Leitungen zu einem Leck, brechen ganze Rohrteile ab und das Wasser sucht sich mit bis zu 9 Bar Druck einen Weg an die Oberfläche. Die Verwüstungen sind entsprechend heftig.

«Das ist nicht die erste Überschwemmung. Vor neun Jahren sah es hier genau gleich aus», sagt eine Passantin gegenüber Tagesanzeiger.ch. Tatsächlich kam es bereits damals zu einem Wasserrohrbruch – und laut Engi dürfte es sich dabei um dieselbe Leitung gehandelt haben. Das damalige Leck war rund 20 Meter von der heutigen Bruchstelle entfernt.

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