Und dann waren es plötzlich 100 Millionen weniger

Das Budget 2019 des Kantons Zürich dreht sich in die roten Zahlen: Aus dem erwarteten Plus von 14 Millionen Franken wird ein Minus von 88 Millionen.

Ein Grund, weshalb das Budget kippt, ist die grössere Einlage in den ÖV-Fonds, welche das Volk verlangt hat.

Ein Grund, weshalb das Budget kippt, ist die grössere Einlage in den ÖV-Fonds, welche das Volk verlangt hat. Bild: Doris Fanconi

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Bereits bei der Präsentation des Budgetentwurfs Ende August hatte der Regierungsrat die nachträgliche Verschlechterung mit dem sogenannten Novemberbrief angekündigt. Unter anderem hatte er damals angesichts neuster Zahlen beim innerkantonalen Finanzausgleich Mehrausgaben in Höhe von rund 70 Millionen Franken erwartet. Nun müssen 68,8 Millionen mehr ins Budget eingestellt werden.

Zudem werden nach einem entsprechenden Entscheid des Zürcher Stimmvolks vom Juni 20 Millionen mehr als geplant in den Verkehrsfonds eingelegt. Weitere 22 Millionen werden nötig, weil der Teuerungsausgleich höher als erwartet ausgefallen ist.

ZKB lindert das Minus

Neu sind im Budget zudem wegen steigender Gesuchszahlen 3 Millionen mehr für Stipendien bei der Kinder- und Jugendhilfe sowie ein um 1 Million höherer Beitrag ans Opernhaus eingestellt. Diese Mehraufwendungen werden durch eine höhere Gewinnausschüttung der ZKB von 13 Millionen etwas gemildert.

Über das Budget 2019 wird derKantonsrat ab dem 10. Dezember an bis zu neun Sitzungen befinden. (sda/pu)

Erstellt: 08.11.2018, 17:03 Uhr

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