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Und plötzlich sind sie für die Ehe für alle

SVP-Regierungsratskandidatin Natalie Rickli ist auf einmal für die Ehe für Homosexuelle. Sie ist nicht die Einzige. Wie kam es zur Wende?

Tim Wirth
Wer sich liebt, soll heiraten dürfen – egal welches Geschlecht: Dieser Ansicht sind mittlerweile viele Politikerinnen und Politiker. Foto: Getty Images
Wer sich liebt, soll heiraten dürfen – egal welches Geschlecht: Dieser Ansicht sind mittlerweile viele Politikerinnen und Politiker. Foto: Getty Images

Es ist ein Thema, das eigentlich die Bundespolitik bewegt: die Ehe für alle. Doch auch bei kantonalen Personenwahlen wird die Frage, ob Kandidatinnen und Kandidaten die gleichgeschlechtliche Ehe befürworten, gerne herangezogen.

Oft dient sie als Gradmesser dafür, wie gesellschaftsliberal jemand ist. Bei den «Tages-Anzeiger»-Porträts zu den Regierungsratswahlen sagten alle bisherigen Zürcher Regierungsräte «Ja» zur Ehe für alle, Ernst Stocker (SVP) «eher Ja». Auch Natalie Rickli (SVP), die für den Regierungsrat kandidiert, denkt heute anders als noch vor einigen Jahren. «Schwule und lesbische Paare sollen heiraten und Kinder adoptieren dürfen», sagt sie.

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