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Sparkurs verleitet Zürcher Ärzte zu unnötigen Operationen

Spitäler dürfen bestimmte Eingriffe nur noch ambulant durchführen. Um die Einbussen zu kompensieren, sei es zu unsinnigen OPs gekommen, berichten Insider.

Der Vorwurf ist happig: Ärzte operierten mehr als nötig, um Patienten trotz der neuen Vorschriften des Kantons im ­Spital behalten und so mehr verdienen zu können. Der TA hat entsprechende Hinweise von verschiedenen Quellen ­erhalten. Konkret geht es um Hernienoperationen.

Leistenbruch, auch Leistenhernie genannt, ist eine recht häufige Diagnose bei Männern, seltener kommt sie auch bei Frauen vor. Dabei wird eine Schwachstelle der Bauchwand im sogenannten Leistenkanal von Organen der Bauchhöhle durchbrochen. Schweres Heben, häufiges Husten oder eine Schwangerschaft können einen solchen Bruch auslösen, manchmal auch gleich beidseitig. Hernien bilden sich nicht von allein zurück, sie werden im Gegenteil mit der Zeit grösser und müssen operativ verschlossen werden. Das ist keine grosse Sache, eine einseitige Hernienoperation dauert eine gute halbe Stunde.

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