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Unruhe auf dem Friedhof

In Uetikon treffen sich die Teenager gerne beim Friedhofseingang. Dadurch fühlen sich die Besucher der Anlage gestört. Von einer Verbotszone für Jugendliche will die Gemeinde aber nichts wissen.

Unruhe in Uetikon: Die Jugendlichen treffen sich beim Friedhofseingang in der Nähe der Kirche der Gemeinde.
Unruhe in Uetikon: Die Jugendlichen treffen sich beim Friedhofseingang in der Nähe der Kirche der Gemeinde.
Wikimedia Commons/Roland zh

Die Teenager der Zürcher Gemeinde Uetikon haben sich ausgerechnet den überdachten Eingangsbereich der Friedhofshalle ausgesucht, um sich dort zu treffen. Das führte vermehrt zu Klagen, wie die «Zürichsee-Zeitung» schreibt.

Nicht nur seien von den Versammlungen überquellende Abfallkübel und Schmutz zurückgeblieben, die Besucher der Anlage hätten es sogar nicht mehr gewagt, den Friedhof über den Haupteingang zu betreten.

Verbotszone «nicht zielführend und rechtlich heikel»

Im Januar reichte die Kirchgemeinde deshalb einen Antrag für eine markierte Verbotszone für Jugendliche rund um den Friedhof ein – analog zur Gemeinde Männedorf, wo Jugendliche unter 18 Jahren nur in Begleitung von Erwachsenen oder im Zusammenhang mit einem Trauerfall auf den Friedhof dürfen.

Der Gemeinderat lehnte den Antrag jedoch ab. Eine solche Verbotszone sei «nicht zielführend und rechtlich heikel». Die Gemeindepolizei von Uetikon und ein privater Sicherheitsdienst würden den Raum rund um den Friedhof und die Kirche regelmässig kontrollieren und hätten bisher keine Störungen der öffentlichen Ruhe und Ordnung festgestellt, heisst es in der Antwort des Gemeinderats.

Gemeindepräsident Urs Mettler hält es für übertrieben, den Jugendlichen per se den Zutritt auf öffentlichen Grund zu verweigern. Der grösste Teil von ihnen verhalte sich anständig, sagt er gegenüber der «Zürichsee-Zeitung».

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