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Unter Druck der Fehrs

Sie provozieren und streiten: Sicherheitsdirektor Mario Fehr und Justizdirektorin Jacqueline Fehr bringen ihre Partei in die Bredouille.

«Wir ecken an» hätte besser gepasst als «Wir packen an»: Mario und Jacqueline Fehr ziehen nicht am selben Strick. Foto: Sabina Bobst
«Wir ecken an» hätte besser gepasst als «Wir packen an»: Mario und Jacqueline Fehr ziehen nicht am selben Strick. Foto: Sabina Bobst

Es sind diese Schlagzeilen, die Parteichefs fürchten: «Burkaverbot spaltet die SP» oder «Fehr kriegt von der eigenen Partei aufs Dach». Sie zeigen: Es rumort in der Partei, sie hat ein Problem. Dieses ist in der Zürcher SP zurzeit gross. Genosse und Sicherheitsvorsteher Mario Fehr provoziert seine Parteikollegen fast im Wochentakt mit bürgerlichen Parolen. Er fordert ein Burkaverbot, wie gestern in einem Interview mit der NZZ. Feiert die Ausschaffung einer tschetschenischen Flüchtlingsfamilie als Erfolg. Gibt sich als Hardliner, der abgewiesene Asyl­suchende mit einem Bewegungsverbot belegt, um sie zur Abreise zu drängen; ein Vorgehen, das andere Kantone als unverhältnismässig bezeichnen.

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