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Verhaftung eines Pressefotografen war rechtswidrig

Die Stadtpolizei hätte den Fotografen Klaus Rozsa, der einen Polizeieinsatz dokumentierte, nicht verhaften dürfen. Das Obergericht billigte ihm ein Widerstandsrecht zu.

Zu Unrecht verhaftet: Der Pressefotograf Klaus Rozsa.
Zu Unrecht verhaftet: Der Pressefotograf Klaus Rozsa.
TA / Doris Fanconi

Mehr als fünf Jahre nach dem umstrittenen Vorfall beim Hardturmstadion hat das Zürcher Obergericht nun entschieden: Der heute 58-jährige Pressefotograf Klaus Rozsa hat sich nicht schuldig gemacht der mehrfachen Gewalt und Drohung gegenüber zwei Stadtpolizisten und auch nicht der mehrfachen Hinderung einer Amtshandlung. Grund – in kürzest möglicher Version: Weil es keinen Grund gab, ihn zu verhaften, war seine Arretierung rechtswidrig, und er durfte sich gegen seine Verhaftung wehren.

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