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Verschrottet statt begraben

Die Stadtpolizei hat ein illegal deponiertes Kunstwerk zerstört. Nun wird sie von einem Künstlerkollektiv auf eine Million Franken Schadenersatz verklagt.

Soll laut den Erschaffern eine Million wert sein: Im November war die Heckflosse in der Nähe des Schwimmbad Heuried «zwischengelagert».
Soll laut den Erschaffern eine Million wert sein: Im November war die Heckflosse in der Nähe des Schwimmbad Heuried «zwischengelagert».
Simon Eppenberger

Man begrüsst und fördert sie, Zürichs Kunst im öffentlichen Raum – zumindest, wenn die Stadt den Segen dazu gibt. Ansonsten wird sie abgerissen und verschrottet, wie die nachgebaute Heckflosse einer Boeing 747.

Beim vernichteten Werk handelte es sich um die Galionsfigur eines breit angelegten Zürcher Kunstprojekts mit dem Ziel, einen richtigen Jumbo zu begraben. Die von mehreren Künstlern gestaltete Heckflosse war schon weit herumgekommen: Rösser zogen sie durch die Zürcher Innenstadt, die Künstler schleppten sie zu Fuss nach Neuenburg, sie ruhte auf der Saffa-Insel und auf dem Dach der Galerie Perla Mode.

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