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Versicherte zahlen mehr und erhalten weniger

Die BVK, die zweitgrösste Pensionskasse der Schweiz, senkt Umwandlungssätze und technische Zinssätze. Die Gewerkschaft VPOD ist entrüstet und droht mit rechtlichen Schritten.

Die tiefen Zinsen und die höhere Lebenserwartung bringen die Pensionskassen in Schwierigkeiten. Gestern hat die vor kurzem privatisierte BVK (Personalvorsorge des Kantons Zürich) mit­geteilt, wie sie auf diese zwei Probleme reagieren will.

Die Hauptbotschaft: Die Versicherungsprämien werden erhöht. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer müssen höhere Sparbeiträge leisten, je nach Alter der Versicherten steigen sie um 1 bis 5 Prozent. Und neu sollen auch schon 21- bis 23-Jährige mit Sparen beginnen. Da diese Erhöhung noch nicht reicht, um das Leistungsziel einer Rente zu erreichen, die 60 Prozent des letzten versicherten Lohnes entspricht, können die Versicherten freiwillig nochmals zwei Lohnprozente einzahlen.

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