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Verstärkung angefordert

Als ein Saubannerzug im Februar enorme Schäden angerichtet hatte, war die Polizei völlig machtlos. Jetzt erarbeitet die Polizei ein neues Sicherheitskonzept. Die Aufstockungs des Korps wird geprüft.

Polizeivorsteher Daniel Leupi will an den Wochenenden die Polizeipräsenz erhöhen. Dies sagte er gestern Mittwoch laut einem Bericht der NZZ im Gemeinderat. Das Polizeidepartement erarbeite derzeit ein neues Sicherheitskonzept und prüfe auch eine Erhöhung des Personalbestandes.

Es werde nach Möglichkeiten gesucht, die Polizeiarbeit effizienter zu gestalten und abgeklärt, ob die Polizisten etwa bei der Schreibarbeit entlastet und vermehrt auf der Strasse eingesetzt werden können. Mit dem heutigen Personalbestand sei eine Erhöhung der Präsenz allerdings nur begrenzt möglich. Gratis könne die Polizei diesem Wunsch deshalb nur schwer nachkommen.

Sicherheitskonzept Sache der Exekutive

Der Wunsch besteht spätestens seit Anfang Februar. In der Nacht auf den 7. Februar ist ein Saubannerzug durch die Stadtkreise 4 und 5 gezogen und verursachte Schäden von mehreren Hunderttausend Franken. Die Polizei wurde von der unbewilligten Veranstaltung völlig überrumpelt und konnte die Chaoten weder kontrollieren noch verhaften. Damals wurde von links bis rechts der Ruf laut, die Polizei müsse für solche Situationen gerüstet sein. In der Folge forderte die CVP in einer Motion ein umfassendes Konzept für die Verbesserung der Sicherheit in den Kreisen 4 und 5. Dass die Angst als ständiger Begleiter vor allem im lebendigen, attraktiven Zürich-West stillschweigend und fatalistisch akzeptiert werde, könne und dürfe nicht mehr sein, schrieben die Initianten in ihrer Begründung.

Polizeivorsteher Leupi wies darauf hin, dass die Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts Sache der Exekutive sei, er wolle das Anliegen deshalb in Form eines Postulats entgegennehmen. Der Gemeinderat folgte der Argumentation Leupis und lehnte die Motion ab.

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