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Verzicht auf Strafaktion wegen Fall Carlos

2,2 Millionen Franken wollten die SVP und ihre Alliierten der Zürcher Jugendanwaltschaft mit Verweis auf den teuren Fall Carlos streichen. Doch die moderateren Kräfte setzten sich im Kantonsrat durch.

Regierungsrat Martin Graf (Grüne) musste das Budget der Justizbehörden verteidigen. Angegriffen... (9. Dezember 2013)
Regierungsrat Martin Graf (Grüne) musste das Budget der Justizbehörden verteidigen. Angegriffen... (9. Dezember 2013)
Doris Fanconi
.. wurde jenes der Jugendanwaltschaften von bürgerlicher Seite aufgrund des Falls Carlos. Erstunterzeichner des Kürzungsantrags um 2,16 Millionen war SVP-Kantonsrat Claudio Schmid. (9. Dezember 2013)
.. wurde jenes der Jugendanwaltschaften von bürgerlicher Seite aufgrund des Falls Carlos. Erstunterzeichner des Kürzungsantrags um 2,16 Millionen war SVP-Kantonsrat Claudio Schmid. (9. Dezember 2013)
Doris Fanconi
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
Boxer mit «All for Brian»-T-Shirt setzt ein Zeichen
Kostas Maros
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Der straffällige Jugendliche, der unter dem Namen Carlos schweizweit bekannt wurde und den Staat zeitweise 29'200 Franken im Monat kostete, hätte für eine Kürzung von 2,16 Millionen Franken bei der Zürcher Jugendstrafrechtspflege herhalten müssen. So zumindest hatte es sich SVP-Kantonsrat Claudio Schmid ausgemalt. Doch er scheiterte heute Montagnachmittag während der Budgetdebatte trotz Unterstützung von Grünliberalen, BDP und EDU mit 81 gegen 93 Stimmen.

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