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Vikunja-Junges zeigt sich den Zoobesuchern

Im Zoo Zürich gedeihen die Jungtiere prächtig. Ende September kam das 109. Tier zur Welt: Die kleine Vikunja-Dame wurde auf den Namen Inca getauft und trägt dazu bei, dass seine bedrohte Rasse nicht ausstirbt.

Kleine Lama-Lady auf Erkundungstour: Inca ist das 109. Jungtier im Zoo Zürich. (Video: Roman Weber)

Die kleine Inca läuft schon wacker durchs Gehege und macht Mutter Wajana und den Besuchern des Zürcher Zoos grosse Freude. Am 30. September kam die Vikunja-Dame zur Welt. Auch die Mutter wurde vor zwölf Jahren im Zoo Zürich geboren. Vater ist ein im letzten Jahr aus Wien angekommener, sechs Jahre alter Hengst. Inca ist bereits das 109. Jungtier, das im Zoo Zürich geboren wurde.

Europäisches Zuchtprogramm im Zoo Zürich gestartet

Für die Vikunjas besteht ein Europäisches Erhaltungszucht-Programm (EEP), das früher in Zürich geführt wurde. Programmkoordinator war der ehemalige Kurator am Zoo Zürich und spätere Zoodirektor in Frankfurt, Dr. Christian R. Schmidt. Seit kurzem ist er in Pension und wird das Programm weiter betreuen, jetzt wieder unter der Schirmherrschaft des Zoo Zürich. Ziel dieses Programmes ist es, möglichst viel der vorhandenen, heute aber sehr klein gewordenen, genetischen Variabilität der in europäischen Zoos gehaltenen Vikunjas zu erhalten, teilt der Zoo Zürich am Mittwoch mit.

Ursprünglich gehen die heute mehr als 200 Vikunjas in Europäischen Zoos auf 4 Hengste und 8 Stuten zurück, die sich gut vermehrt haben. Das Erhaltungszuchtprogramm funktioniert und ist erfolgreich. Inzwischen wird der Inzuchtkoeffizient in der Population aber immer höher und ein Austausch mit blutsfremden Tieren aus den Anden wird angestrebt.

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