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Volk stimmt über Sechseläutenplatz ab

FDP, SVP und SD haben das Behördenreferendum gegen den 17-Millionen-Kredit ergriffen. Sie wollen nicht, dass eine Fahrspur am Utoquai aufgehoben wird.

Grösster innerstädtischer Platz der Schweiz: Der Sechseläutenplatz.
Grösster innerstädtischer Platz der Schweiz: Der Sechseläutenplatz.
Stadt Zürich

Der Zürcher Sechseläutenplatz wird nicht wie geplant bereits im Frühsommer 2013 mit grünlichem Valser Quarzit bedeckt sein. FDP, SVP und SD haben gegen den Beschluss des Gemeinderates das Behördenreferendum ergriffen. Nun muss die Stimmbevölkerung über die Umgestaltung entscheiden. Die Abstimmung findet voraussichtlich im September statt, wie es bei der Stadt auf Anfrage hiess.

Das Zürcher Gemeindeparlament hatte vorletzte Woche für die Umgestaltung einen Kredit von gut 17 Millionen Franken bewilligt. Wird der Umbau realisiert, entsteht mit 16'000 Quadratmeter Fläche der grösste innerstädtische Platz der Schweiz. Gleichzeitig wird auf dem Utoquai eine Fahrspur aufgehoben.

«Wortbruch am Volk»

Daran stören sich die am Referendum beteiligten Parteien. FDP-Gemeinderat Marcel Bourgeois spricht gegenüber der SDA von einem «Wortbruch am Volk». Im 2003 von den Stimmberechtigten gutgeheissenen Gestaltungsplan für das Areal sei von einem Spurabbau keine Rede gewesen. Die SVP würde zudem statt des Quarzit-Bodens lieber eine Wiese sehen. Laut Bourgeois hat der Gesamtregierungsrat zum geplanten Spurabbau nie einen Entscheid gefällt. Dies wäre seiner Meinung nach aber nötig. FDP und SVP haben deshalb diese Woche im Kantonsrat eine entsprechende Anfrage eingereicht.

SDA/pia

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