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Wo Zürich am nebligsten ist

Ein Drittel der Oktobertage in Zürich sind neblig. Es werden immer weniger – was nicht nur eine gute Nachricht ist.

Mystischer Augenblick im Flaachtal: In Dorf schien noch die Sonne, doch die in einer flachen Mulde liegende Nachbargemeinde Volken lag unter dichtem Nebel, der von den Thurauen hochgestiegen war. Foto: Doris Fanconi
Mystischer Augenblick im Flaachtal: In Dorf schien noch die Sonne, doch die in einer flachen Mulde liegende Nachbargemeinde Volken lag unter dichtem Nebel, der von den Thurauen hochgestiegen war. Foto: Doris Fanconi

Dieser Bericht könnte zuweilen ins Melancholische, ja gar ins leicht Depressive abrutschen. Oder dann schwärmerisch werden. Das liegt am Thema. Es geht um den Nebel.

In Dorf, einer Gemeinde im Zürcher Weinland, war es noch ein strahlend schöner Herbstmorgen. Das Bild, das sich am Dorfausgang zeigt, ist umso überraschender. In Volken, der Nachbargemeinde, hat sich eine Wolke schlafen gelegt. Nur ein paar Bäume ragen daraus heraus und beim genaueren Hinschauen ­einige Strommasten. Die kleinste Gemeinde des Kantons wurde vom Himmel verschluckt.

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