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Volksinitiative gegen Lohndumping kommt zustande

Die Unia hat die nötigen Unterschriften für die Volksinitiative gesammelt - im Eiltempo.

Die Unia monierte Lohndumping an der Bahnhofstrasse in Zürich: Ein Arbeiter vor der Fassade des ehemaligen Bally-Hauses.
Die Unia monierte Lohndumping an der Bahnhofstrasse in Zürich: Ein Arbeiter vor der Fassade des ehemaligen Bally-Hauses.
Keystone

Die kantonale Volksinitiative zur Durchsetzung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen ist zustande gekommen. Die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften sei übertroffen worden, teile die Direktion der Justiz und des Innern am Freitag mit.

Die Initiative fordert griffige Massnahmen gegen Lohndumping. Neu sollen die Behörden die Möglichkeit erhalten, bei dringendem Lohndumping-Verdacht Baustellen zu schliessen.

Sammeln im Eiltempo

Lanciert wurde die kantonale Initiative von der Gewerkschaft Unia Zürich/Schaffhausen. Zum Sammeln der nötigen 6000 Unterschriften brauchte sie nach eigenen Angaben gerade mal 33 Stunden.

Auslöser für die Initiative waren Arbeitskonflikte in jüngster Zeit, etwa auf den Baustellen der Modekette Zara an der Zürcher Bahnhofstrasse oder beim Bau des neuen Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse unter den Hauptbahnhof Zürich.

SDA/pia

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