Zum Hauptinhalt springen

Volksinitiativen gegen Sterbetourismus lanciert

Der Sterbetourismus im Kanton Zürich soll verunmöglicht oder zumindest erschwert werden. Dies verlangt ein überparteiliches Komitee, das zwei Volksinitiativen lanciert hat.

Die Initiative «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich» will, dass der Kanton die Beihilfe zum Selbstmord an Personen, die nicht mindestens ein Jahr hier wohnen, unter Strafe stellt. Damit soll der Sterbetourismus eingeschränkt werden, wie die Initianten am Freitag mitteilten. Diese stammen vorwiegend aus der EDU und ihr nahestehender Kreise.

Das zweite Volksbegehren verlangt die Einreichung einer Standesinitiative beim Bund. Diese trägt den Titel «Stopp der Suizidhilfe» und dient dem Zweck, schweizweit «jede Art von Verleitung oder Beihilfe zum Selbstmord» unter Strafe zu stellen.

Das geltende Strafgesetz sei ungenügend, denn es sei auf die heutige Situation mit Sterbetourismus und organisierter Freitodbegleitung nicht ausgerichtet, heisst es in der Mitteilung. Die Sammlung der Unterschriften für die beiden Volksinitiativen hat heute Freitag begonnen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch