Zum Hauptinhalt springen

Sein Leiden begann im Grossraumbüro

Werner Müller ist schwer elektrosmogsensibel. Das Leiden hat ihn zu einem Solokämpfer gemacht.

Wer hypersensibel ist, muss sich sozial einschränken. Foto: Ute Grabowski (Phototek.net)
Wer hypersensibel ist, muss sich sozial einschränken. Foto: Ute Grabowski (Phototek.net)

Sein Leiden begann im Grossraumbüro. Das war vor 23 Jahren, da war Werner Müller (Name geändert) 49-jährig. Mit den Jahren setzte dem Technischen Kaufmann der Elektrosmog immer mehr zu. Wo er auch wohnte, musste er die Wände mit Kohlefaservlies isolieren.

Vor zwei Jahren, mit 70, kam Müller in ein Stadtzürcher Alterszentrum. Dort bezog er eine kleine Einzimmerwohnung. Schon am ersten Tag hatte er «schockartige Probleme». Sein Blutdruck schnellte hoch, er verspürte Herzrasen, war innerlich unangenehm erregt, hatte Genickstarre und unstillbaren Bewegungsdrang. Nachts machte er kein Auge zu.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.